»Sag Schibbolet!« im Jüdischen Museum Hohenems

Die Welt als McLuhans »global village« weist trotz etlicher internationaler Gemeinschaften, Solidaritäts- und Hilfsbekundungen sowie weit entwickelter Menschenrechte sehr viele Grenzen auf – seien sie sichtbar oder unsichtbar. Mauern werden willkürlich errichtet, Menschen aufgrund ethnischer Zugehörigkeiten oder religiöser Anschauungen ausgegrenzt und verfolgt. Am 18. März wurde in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum München die Ausstellung »Sag Schibbolet!« im Jüdischen Museum Hohenems eröffnet.

Künstler aus aller Welt waren eingeladen, sich kritisch mit Grenzen aller Art auseinanderzusetzen, der ausstellungsbegleitende Katalog »Sag Schibbolet!« zeigt eine Auswahl der Werke, Texte und Essays dieser Auseinandersetzung. Hanno Loewy, Boaz Levi und Dieter Egger begrüßten zur Einstimmung die Gäste im Salomon-Sulzer-Saal und bildeten in ihren Reden eine Brücke von Ereignisse aus biblischen Erzählungen bis hin in die jüngste Vergangenheit. Die Ausstellung ist noch bis zum 17. Februar 2019 zu sehen.