unnötiges element linien- und punktähnlich

Zeichnungen auf Papier, Tinte und Tusche

Ist das gezeichnete Nicht-Schreibekunst?

»(...) Mickiewicz verfügt über eine angeborene sprachliche Flexibilität, über Multikulturalität und über Leichtigkeit beim Überschreiten von Grenzen. Aber das ist noch nicht alles. Die Flexibilität ihrer Vorstellungskraft führt dazu, dass die Künstlerin mit gleicher Leichtigkeit vom Wort zum Bild und zurück wechselt. Dies bedeutet nicht, dass sie das Wort für das Bild, oder das Bild für das Wort aufgeben würde. Mit Leichtigkeit kreiert sie Collage-Strukturen oder hochentwickelte intermediale Einheiten.
Beeindruckend sind die Spontanität dieser Aktivitäten und das kapriziöse Jonglieren mit zahlreichen Formen. Man hat oft den Eindruck, dass die Wörter wie von selbst aus ihrem Vokabular herauspurzeln, und die Bilder unter ihren Fingern von selbst entstehen. Ihre lexikalische und visuelle Leichtigkeit nähern Mickiewicz den Surrealisten und Dadaisten an. Das Postulat des automatischen Schreibens findet in den Zeichnungen von Iwona Mickiewicz seine perfekte Entsprechung. (...)«

Anna Baranowa, Kuratorin und Kunstkritikerin, April–Mai 2016, Krakau (aus dem Polnischen: Antje Ritter-Jasińska)
aus: Iwona Mickiewicz, Kapricen, Katalog, Farbzeichnungen und Collagen, Edition Abakus, Berlin 2016

6/2017 
1. Auflage
Softcover
21 x 30 cm
82 Seiten
ISBN 978-3-99018-409-7

EUR 20,00 CHF 24,00
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