Prestobello

Andreas Iten

Prestobello war eine Denkfigur, die dem Autor half, seine Midlifecrisis unversehrt zu überstehen. Sie liess ihn solange nicht mehr los, bis er sein Leben dem Enkel Jonas erzählt hatte. Drei einschneidende Ereignisse bestimmen seinen Lebenslauf. Der Unfalltod seines Vaters reisst ihn aus seinen geisteswissenschaftlichen Studien. Er ist gezwungen das Bauunternehmen seines Vaters weiterzuführen. Der Tod seiner Frau wirft ihn aus der Bahn und die Altersliebe zu Marie-Ann schenkt ihm späten Halt.

In diesem grossen Bogen spielt sich ein buntes, kontroverses Leben ab. Prestobello, der als Hobby Uhren sammelt, gründet nach dem Tod seiner Frau ein Uhrenmuseum, dem er den Namen Zeitmuseum gibt. Ein Freundeskreis diskutiert im ZM gesellschaftliche und politische Fragen, die am Ende zu unversöhnlichen Streitigkeiten führen. Die Gegensätze im kleinen Kreis bilden diejenigen in der Gesellschaft ab. Einmal wird die schöne Villa am See, wo sich das ZM befindet, verschmiert mit dem Spruch «liberale Schwatzbude» und später scheint ein Raubüberfall Prestobello das Genick zu brechen. Marie-Ann und Jonas aber führen das ZM in eine neue Zukunft. 
Der Roman Prestobello alias Schnellschön schildert einen geistreichen Querdenker, der auf besondere Art sein Glück sucht, aber an der Gesellschaft fast verzweifelt.

 

Andreas Iten (1936) studierte in Basel und Berlin, war Seminarlehrer für Psychologie und Pädagogik, erforschte die Bedeutung der Sonnenzeichnungen von Kindern und veröffentlichte den Test «Die Sonnenfamilie». 1970 wurde er Gemeinde­präsident von Unterägeri, dann Zuger Regierungs- und später Ständerat. Er präsi­dierte Eidgenössische Kom­missio­nen, u. a. die Filmkommission des Bundes. Er war Personal-Ombudsmann der SBB, Präsident des «MAZ – die Schweizer Journalistenschule».

6/2019 
1. Auflage
Hardcover, Schutzumschlag
13,5  x  21,5 cm
200 Seiten
ISBN 978-3-99018-495-0

EUR 16,50 CHF 19,80
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