Über das Wunder im Unscheinbaren

Alexander Jehle

Mit seinem neuesten Werk »schnee fällt aufs fenster« veröffentlicht Alexander Jehle bereits sein viertes Buch im BUCHER Verlag. In seinen Texten spiegelt sich inhaltlich eine großartige Bandbreite wider, die er mit seiner einfühlsamen und den Nerv der Zeit treffenden Sprache den Lesern zu vermitteln weiß. So vermag er das Schöne im Unscheinbaren, das Erblühen im Angesicht der Endlichkeit oder den Sinn des scheinbar Nutzlosen hervorzuheben.

Unsere Gesellschaft zwischen Gott und Teufel

In seinem neu erschienenen Buch »Rassismus, Gender & Lillemor« widmet sich der aus Liechtenstein stammende Jungautor aktuellen Themen der Zeit, die er in unterschiedlichsten Kurzgeschichten verarbeitet. Bemerkenswert dabei ist die Verknüpfung der Erzählungen durch wiederkehrende Elemente. Durch den gezielten Einsatz von verschiedenen Sprachstilen schafft Anton Beck eine enge Verkoppelung von Charakteren und Inhalten, den Abschluss des Buches bilden lyrische Texte des Autors.

Gute Kunst lebt von gekonnter Respektlosigkeit

»Aber«

Der Autor Martin Kunz bezeichnet seine Texte als »Gelegenheitstexte«. Bei der Lektüre seines Buches »Die stille Erotik der Melancholie« zeigt sich dann, dass diese Gelegenheitstexte tiefgreifende philosophische Betrachtungen sind, die weite Dimensionen eröffnen und den Leser zum Innehalten, Nachdenken und eigenen Gedankenspielen auffordern. Sehr gut durchdacht und für jedermann verständlich, behandelt Kunz große Fragen der Menschheit.

Carmen Franceschini liest aus ihren Werken

Lesung in der Nepomukkapelle in Bregenz

Dass Carmen Franceschini vielen ihrer Leserinnen und Lesern aus dem Herzen spricht, zeigte sich bei den Lesungen der Vorarlberger Autorin in der Nepomukkapelle in Bregenz sowie in der Pfarrkirche St. Peter in Rankweil. Musikalisch begleitet, trug sie Erzählungen aus ihrem jüngst erschienen Buch »Farben der Seele« sowie aus ihrem nun in zweiter Auflage erschienenen Titel »Herz Erzählungen« vor.

Perspektiven in Frage stellen und Denkräume öffnen

Mit seinem neu erschienenen Werk »Keiner weiss warum« bietet Martin Liechti dem Leser eine große Vielfalt an Aphorismen, die zum Weiterdenken anregen, neue Perspektiven freigeben und Räume öffnen, die neue Blicke auf die Welt zulassen. Gekonnt spielt der Autor mit Wortwitz, in dem sich Selbstironie und wohldurchdachte Kritik die Hand geben.

Demnächst erscheinen

Thomas Poeschel: »Reflexionen eines einäugigen Kameramannes«
Die Erzählung Poeschels ist ein fiktives Spiel mit den Filmerfahrungen einer Generation vor der vollständigen Digitalisierung des Metiers. Die sich darin entwickelnden Gedanken und Schlussfolgerungen gehen weit über die Kunst des Filmemachens hinaus und berühren gleichermaßen die Licht- und Schattenseiten gesellschaftlicher Vorgänge.

Markus Marty: »Es war einmal ein Zebra, das liebte die Algebra«
Ein vor Lebensfreude sprühendes Buch mit spannenden und lustigen Ministorys mit viel Wortwitz und farbenfrohen, gut durchdachten Illustrationen.

VitaJuwel (Hg.): »Heavenly Water«
Das Buch ist eine Ode an »himmlisches Wasser« – rein, klar und nicht nur ein fester Bestandteil unseres Lebens, sondern auch ein natürlicher Lifestyle der besonderen Art.

Thomas Metzler: »Die Hörbranzer Fronleichnamsschützen«
Die Hörbranzer Fronleichnamsschützen stehen für eine Tradition, die sich über Jahrhunderte hinweg als fester Bestandteil des kulturellen Lebens in der Region etabliert hat. Bis heute fasziniert sie Männer aller Altersgruppen. In seinem neuen Fotobuch widmet sich der Kommunikationsdesigner und Autor Thomas Metzler dieser außergewöhnlichen Tradition.

Heinz Kellner: »Mosaik«
Das Mosaik der Kunst und des Lebens. Beides setzt sich aus unendlich vielen Fragmenten zusammen, nie vollendet, oft auf Vergangenes zurückgreifend und erst nach und nach zu einem Gesamtbild werdend.

Tolle Buchpräsentation »Marianne und die roten Zauberstiefel«

Marianne Hengl mit Autorin Irmgard Kramer

Zahlreich waren die Gäste in der Wagner’schen Buchhandlung, als Marianne Hengl und Autorin Irmgard Kramer bei einer Lesung für große und kleine Kinder das Kinderbuch »Marianne und die roten Zauberstiefel« präsentierten. Gebannt folgten die kleinen und großen Zuhörer der – von der Biografie Marianne Hengls inspirierten – Geschichte eines kleinen Mädchens, das weder Arme noch Beine richtig bewegen kann, diese Hindernisse in ihrem Leben aber mit Hilfe ihrer roten »Zauberstiefel« bewältigt.

Kulturschätze Vorarlbergs kennenlernen!

Im wunderbar renovierten Stadthaus in Bludenz, Werdenberger Straße 38, durften wir am Tag des Denkmals am 30. September die abschließenden 2 Bände der 6-teiligen Reihe »Denkmal Guide Vorarlberg« vorstellen, wobei es diesmal um den Bezirk Bludenz geht.
Band 5 stellt die Denkmäler im Walgau und Brandnertal, in Bludenz und entlang der Arlbergbahn vor, Band 6 behandelt das Große Walsertal, Montafon, Klostertal und den Arlberg.

Markus Seidl-Nigsch stellte sein Buch »Lichtblicke«

In »Lichtblicke« fängt Markus Seidl-Nigsch die besonderen und prägenden Augenblicke ein, die sich in zwischenmenschlichen Begegnungen und im Aufeinandertreffen mit der Natur ereignen – es sind ebenso lichtdurchflutete Momente wie diffus schimmernde Zeichen der Vergänglichkeit, die durch die Fotografien von Sarah Christine Hujber unterstrichen werden. Am 2. November 2018, um 20 Uhr, stellte der Autor sein jüngst erschienenes Buch im Gasthaus Löwen in Au vor. Der Cellisten Juan Camilo Gómez begleitete die Lesung und gab ihr einen musikalischen Rahmen. Im Anschluss an die Lesung fand eine Signierstunde statt und die Gäste konnten dem Autor Fragen zu seinem Werk stellen.

»Deine Schutzengel begleiten Dich«

Halt, Sicherheit und Vertrauen sowie der Glaube an sich selbst und die innere Stimme – all dies möchte man seinen Kindern mit auf ihren Lebensweg geben. Eltern können dabei mit ihrer Unterstützung, mit Einfühlungsvermögen und Phantasie helfen. In vielen Kulturen begleiten Schutzengel die Menschen und wachen über sie. Der Glaube an sie als liebevolle Begleiter und Beschützer kann für Kinder und Erwachsene ein wichtiger Anker sein.

Traum und Wirklichkeit

Elisabeth Maria Reinhard, geborene Karu, verfasste mit »Quantensprünge« einen lyrischen Roman mit starker Bildsprache, das von tiefer Empfindsamkeit zeugt. Leider ging die Autorin im Jahr 2017 von uns, sodass dieses Werk nun post mortem von ihrem Mann veröffentlicht wird, um die Erinnerung an den Menschen, die Künstlerin und Autorin aufrecht zu erhalten.

Im Dialog mit der Natur

Mit »Land Art« veröffentlicht der Armin Schubert Ausschnitte seiner künstlerischen Tätigkeit aus den Jahren 2000–2015. Hierbei suchte er bewusst den Dialog und die Auseinandersetzung mit der Umgebung, der ihn umgebenden Natur, und ließ die vorhandenen, naturgegebenen Ressourcen in seine Arbeit miteinfließen.

Traditionen und Wandel

Die Kuratienkirche in Meschach

Das Vorarlberger Meschach besticht durch seine ruhige und idyllische Lage nahe Götzis. Die Kuratienkirche und die historisch wertvolle Weihnachtskrippe aus dem Jahr 1624, die während der Weihnachtstage Publikum aus dem gesamten Umkreis anzieht, verleihen Meschach zudem regionale Bekanntheit. Die gebürtige Meschacherin Christl Lampert gibt in ihrem Buch »Leben in Meschach« Einblicke in die gewachsenen Strukturen und den Wandel Meschachs in den zurückliegenden Dekaden. Dabei geht sie ebenso auf überlieferte Brauchtümer ein, wie auch auf die Besonderheiten, die Meschach zu etwas Einzigartigem machen.

BUCHER Verlag auf der Art Bodensee in Dornbirn

Autorin Stephanie Gränicher

Die 18. Auflage der Art Bodensee vom 13.–15. Juli 2018 zeigte, dass die in Dornbirn stattfindende Kunstmesse auch international wahrgenommen und geschätzt wird – 65 Galerien aus 7 Ländern präsentierten Kunstwerke von etablierten Künstlern und Newcomern der Szene.
Der BUCHER Verlag, dessen Wurzeln im Kunst- und Fotografiesektor liegen, konnte wertvolle Ergänzungen zur gebotenen Vielfalt auf der Messe beitragen.

Die Erfüllung eines Traums

Viele Menschen haben als Kinder die Vorstellung, dass sie als Erwachsene eine Familie gründen werden. Doch nicht allen ist es gegeben, dass sich der Wunsch von Kindern erfüllt. Ist der Wunsch jedoch nahezu unüberwindbar groß, lassen sich manche Paare helfen; auch wenn dieses Thema oft noch tabuisiert wird oder auf taube Ohren stößt. In »Das allergrößte Geschenk« erzählt die Autorin in kindgerechter Weise, wie sich Paare mit unerfülltem Kinderwunsch fühlen und wie sie sich mit Hilfe einer Eizellenspende doch noch ihren Traum von Nachwuchs erfüllen können.

Präsentation der fremdsprachigen Ausgaben »Konrad und die Fischchen«

Am 20. April 2018 lud die Schroeder & Co Bank AG zur Präsentation der neu erschienenen Übersetzungen des Titels »Konrad und die Fischchen« in ihre Räume in Zürich. Die durchgängig positiven Rückmeldungen nach Erscheinen der deutschen Ausgabe im Jahr 2015 veranlasste die Autorin Charlotte von Bausznern und den BUCHER Verlag, den Titel in sechs weiteren Sprachen herauszugeben. Neben der Version in deutscher Sprache ist »Konrad und die Fischchen« nun auch als arabische, englische, französische, russische, italienische und schwedische Ausgabe erhältlich, weitere Übersetzungen sind in Planung.

Die sichtbaren und unsichtbaren Grenzen unserer Welt

Für die Ausstellung »Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen«, die in der Zeit vom 18. März 2018 bis 17. Februar 2019 im Jüdischen Museum Hohenems zu sehen ist, waren Künstler aus aller Welt eingeladen, sich kritisch mit Grenzen aller Art auseinanderzusetzen – seien es räumliche, ethnische, kulturelle oder soziale. Das ausstellungsbegleitende Buch »Sag Schibbolet!« zeigt eine Auswahl der Werke, Texte und Essays dieser Auseinandersetzung. Die deutschsprachige Ausgabe erschien bereits zur Ausstellungseröffnung, nun folgt die englischsprachige Version »Say Shibboleth! On Visible an Invisible Borders«.

»Neues sehen – Neues wagen!«

»Die Sprache der Handlung« ist der siebte Band der Flugschriftenreihe, in der der Autor und Psychologe Rupert Bucher zeigt, warum sich die Gesellschaft wandeln muss, um weiterhin lebensfähig zu bleiben. Unter dem Motto »Gesellschaft im Umbruch: Neues sehen – Neues wagen!« fordert er die Kreierung eines neuen Menschenbildes, unbelastet von Begriffen, die die Autoritäten in unserer Gesellschaft stützen und so an einem patriarchalischen Weltbild festhalten. Um diese Ketten zu sprengen, analysiert Bucher scharfsinnig die einzelnen Bereiche, die unser Leben bestimmen – sei es die Sexualität, die Erziehung unserer Kinder, die Autorität der Frau und natürlich das eigene Selbst.

»Was wir als Kind erlebt haben, begleitet uns ein Leben lang« (F. J. Köb)

Das vom Vorarlberger Kinderdorf herausgegebene Buch »Kindheit(en) in Vorarlberg« ist aufgrund der ungebrochenen Nachfrage nun in 2. Auflage erschienen. Es finden sich darin offene Einblicke in das Aufwachsen in Vorarlberg nach 1945 sowie die unterschiedlichsten Kindheitserinnerungen, teils prominenter Persönlichkeiten. Zudem beleuchtet es die Veränderungen der Landesgeschichte mit dem Fokus auf Kinder: die sozialpolitische Landschaft, die Weiterentwicklung des Schulwesens und die Geschichte des Vorarlberger Kinderdorfs sind nur einige behandelte Themen.

Sascha Stahl: »Der Reißverschlusskönig«

Autor Sascha Stahl

Mit der Erfindung des Reißverschlusses gelang Martin Winterhalter 1910 eine textile Revolution, die ihn zu großem Reichtum und hohem gesellschaftlichem Ansehen verhalf. Doch bereits ein halbes Jahrhundert später endete diese Erfolgsgeschichte in Wahnsinn und Internierung. Der Autor Sascha Stahl beschreibt in »Der Reißverschlusskönig« den Aufstieg und Fall von Martin Winterhalter und zeichnet dabei ein vielschichtiges Bild seines exzentrischen Charakters, eingebettet in die Zeit der Goldenen Zwanzigerjahre und aufkommenden Nationalsozialismus. Das 2011 erschienene Buch ist nun auch als E-Book erhältlich.

Was ist wohl aus dem kleinen Prinzen geworden?

»Der kleine Prinz« zählt zu den wohl bekanntesten Märchen und hat bis heute Millionen Menschen berührt und zum Nachdenken angeregt.
Der Autor Andreas Wassner gehört zu jenen Menschen, die die Geschichte von Antoine de Saint-Exupéry nie losgelassen hat. In seinem Buch »Der kleine Prinz wird erwachsen« lässt Wassner die beiden Protagonisten ihr Gespräch von einst fortsetzen und zeigt, welche Wege der Mensch beschreiten kann, um ohne Reue auf ein erfülltes Leben blicken zu können.